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Herzlich Willkommen !

In diesem Blog finden ein paar meiner Ideen, Ansichten und Gedanken zu verschiedenen Themen, wie psychischen Störungen, Behandlungs-methoden, Modellen oder allegemeine Erlebnisse und Erfahrungen aus meinem Arbeitsbereich Platz.

Vielleicht ist ja das ein oder andere Interessante für Sie dabei.

viel Spaß beim Lesen
herzliche Grüße
Mona Kegel

Allgemein

Die Karten, welche wir bekommen haben, sind Schicksal, das Spiel aber können wir gestalten….

Eine Zeit lang glaubten die meisten Menschen, dass der Charakter eines Menschen bereits in seinen Genen festgelegt war, andere glauben, dass das Schicksal voherbestimmt, gar unabänderlich ist, wieder andere glauben, dass wir alles in der Hand haben und postulieren „if you can dream it, you can make it“.

Ich glaube, dass wir alle wie ein Teil in einem Mobiles sind; das wir durch unser Umfeld geprägt wurden und werden, dass wir uns, wie ein Baum in einer Landschaft, nach unserem Umfeld ausrichten in das wir hineinwachsen. Ich glaube, dass wir an diesem, unserem Platz in diesem unserem (Um)Feld mit diesen unseren Eigenschaften gestalten können, wenn wir es wollen und wollen können.

Dies können wir dann tun, wenn wir es erkennen und uns dafür entscheiden es zu tun. Für das erste, das Erkennen möchte ich mit diesem Artikel werben. Ich möchte Ihnen Mut machen sich einmal umzuschauen, sich vielleicht einmal ganz bewusst das Kartenspiel anzusehen, was Ihnen in die Wiege und in die Hände gelegt wurde. Nicht alle Karten sind Asse oder Joker, einige haben gleich mehrere schwarze Peter bekommen, das ist ganz unterschiedlich. Es ist nicht gerecht, es ist nicht für oder gegen etwas gerichtet, es ist, wie es ist, nicht mehr und nicht weniger!

Wenn Sie das akzeptieren können Sie beginnen mit dem, was Ihnen zur Verfügung steht zu spielen, zu gestalten.

kartenspiel

Wenn wir uns die Karten neugierig und absichtslos ansehen, sie nur betrachten, wenn wir  bewusst aufhören sie zu bewerten, zu bedauern, sie zu verfluchen oder zu glorifizieren, dann können wir unser Leben viel freimütiger und leichter gestalten!

Vielleicht ist Ihnen dies bewusst; vielleicht leben Sie längst danach und fragen sich nur, wie die verflixten Regeln grad noch waren oder ob Sie dieses Spiel in diesem Umfeld überhaupt noch spielen wollen; vielleicht sind Sie aber auch meisterhaft darin alles perfekt zu kontrollieren, nur ist es längst kein Spiel mehr, das Leben hat seine Leichtigkeit verloren, sie vielleicht nie gewonnen… Es gibt so viele Möglichkeiten mit dieser Metapher zu denken, mit ihr zu spielen, sie zu nutzen, probieren Sie es einmal aus und staunen Sie, was passiert, wenn Sie die Dinge einmal weniger als vorgegeben annehmen.

Augen auf beim Matching…

ich hab heute mal was schickes lustiges erlebt, was ich gern (mit) teilen möchte:

Ich bekam heute einen Brief der Zulassungsstelle:
Ich hätte meinen Wohnsitz und meinen Namen geändert und es versäumt mein Fahrzeug umzumelden, ich sollte daher meine Anschriftänderung unverzüglich melden…
okay… also rief ich dort an und teilte unverzüglich mit:
Ich hätte gar kein Auto, wäre nicht umgezogen und trüge seit 10 Jahren den gleichen Namen… ;-))

Es stellte sich heraus, dass es eine Dame gibt, die am gleichen Tag wie ich Geburtstag hat und ähnlich (nicht gleich) meinem Mädchennamen Jacobs (nicht Jacobsen) heißt…
wo die Dame wohnt weiß ich natürlich nicht, weiß jetzt aber, seit wann sie welches Auto, mit welchem Kennzeichen fährt. Möge sie glücklich und zufrieden sein – vermutlich ist sie nicht umgezogen und hat auch ihren Namen nicht verändert…

… vielleicht war der Sachbearbeiter übermüdet, neu oder besonders dienstbeflissen, dass ihm nicht auffallen konnte, dass eine Übereinstimmung unwahrscheinlich reicht…

Was sagt mir das? Menschen suchen immer und überall nach Kohärenz, der Struktur wegen.
Augen auf beim Matching :-)

Ich wünsche Ihnen beste Tage! – und sende Liebe Grüße

Flensburger Schwerhörigenverein berät bei Problemen

Durch einen Kurs habe ich vor etwa zwei Jahren Karin Pfeiffer kennen gelernt. Sie arbeitet ehrenamtlich für den Schwerhörigenverein Flensburg, der sich um die Belange der Schwerhörigen und ertaubten sowie CI Träger kümmert. Ich selbst habe durch sie viel Neues Erfahren und empfinde es immer wieder als Bereicherung die Welt auch mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. An dieser Stelle habe ich einmal ein Interview mit ihr geführt um sie und ihre Arbeit ein bisschen vorzustellen.

Karin, Du bist in einem Verein für Menschen die Schwerhörig sind, magst Du ein bisschen was über diesen Verein erzählen?

Ich bin ehrenamtlich tätig, weil ich auch selbst betroffen bin. Ich bin von Kind auf an Taubheit grenzend schwerhörig und ich versuche neue Wege aufzuzeigen wie man am besten mit einer Hörschädigung umgehen kann. Dazu gehört der Umgang mit Hörgeräten und welche Möglichkeiten es sonst noch für Menschen mit Hörschädigung gibt. Es geht zum Beispiel auch oft darum, wie man ohne teure Zuzahlungen davon kommen kann. Im Verein gibt es eine Gemeinschaft, wir tauschen Erfahrungen aus und wir unternehmen Ausflüge zusammen. Wir versuchen uns ein Programm zusammen zu stellen bei dem für alle was dabei ist.

Also Ihr beratet auch bei Fragen, die die Kostenübernahme von Krankenkassen und Arztbesuche angehen? Weiterlesen

Sei (k)ein Frosch

Frösche stehen für Wandel. Wandel steht auch für Entwicklung, Transformation und Heilung.

Ich mag Frösche!

Froschkönigin aaa Kopie

Dieses Bild entstand etwa 1992 bei einer Biologie-Exkusion in der Nähe von Schwerin. Damals habe ich noch Biologie auf Lehramt studiert und dieser kleine Freund war einfach zu schön und „musste“ in Märchenpose abgeglichtet werden.

Was denkt so ein Frosch wohl, wenn 20 Leute um ihn herum stehen, während er, einandhalb Meter über dem Boden schwebend, in einen aus seiner Sicht riesigen  Kussmund starrt? – Nun, vermutlich denken Frösche nicht so viel, was manchmal auch ein Vorteil sein kann.  Zumindest müssen sie dann später kein Trauma bearbeiten weil sie nach einem bedrohlichen Ergeignis schlicht vergessen was passiert ist und unbehelligt ihres Weges hüpfen können.