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Herzlich Willkommen !

In diesem Blog finden ein paar meiner Ideen, Ansichten und Gedanken zu verschiedenen Themen, wie psychischen Störungen, Behandlungs-methoden, Modellen oder allegemeine Erlebnisse und Erfahrungen aus meinem Arbeitsbereich Platz.

Vielleicht ist ja das ein oder andere Interessante für Sie dabei.

viel Spaß beim Lesen
herzliche Grüße
Mona Kegel

Monats-Archive: Juni 2018

Humor hilft heilen ;-)… oder: Die etwas andere Aufforderung zum Lösen…

totes Pferd in farbe Klein

Heute gibt es ein paar nicht ganz ernst gemeinte “ultimative Unternehmenstipps”…

Ich habe sie vor ein paar Jahren einmal von einer Freundin zugeschickt bekommen und sie heute Morgen in meinen Archiven wiederentdeckt.

Daten checken und aufräumen ist Prokastitination 2.0 ;-), man bildet sich ein etwas nützliches zu tun und schafft es so galant sich um wichtigere Dinge zu drücken, die aber weniger reizvoll erscheinen, wie Buchführung z.B. Aber einen positiven Nebeneffekt hat es: Man entdeckt die eine oder andere schicke Kuriosität. Diese möchte ich heute mit Ihnen teilen: Wenn Du bemerkst, dass Dein Pferd tot ist, dann steig ab!  Ist ja ganz einfach, viel zu einfach für eine Unternehmens- beratung, die etwas auf sich hält ;-) – also werden jede Menge großartige Ideen – und sie sind sicher auch nützlich, aber nicht dann, wenn das Tier schon tot ist…  Manchmal spart man eine Menge Geld, Zeit und Energie wenn man sich eingesteht, dass es ist, wie es ist – achtsame Akzeptanz ist auch hier ein guter Blick um Wesentliches zu erkennen. Sollte die eine oder andere der untenstehenden Ideen Ihnen schon einmal  untergekommen sein, dann schmunzeln Sie und beherzigen Sie die  oben stehende Weisheit der Dakota Indiander. HÖR AUF; STEIG AB; FANG AN.

 

… andere Strategien, nach denen man in dieser Situation handeln kann:

  • Besorg eine stärkere Peitsche.
  • Wechsel die Reiter.
  •  Sag: So haben wir das Pferd doch immer geritten.
  • Gründe einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
  • Besuche andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
  •  Erhöhe die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
  •  Bilde eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
  • Schiebe eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
  • Entwickel ein Spezialtraining für tote Pferde
  • Schiebe eine Motivationseinheit ein, um mehr Spaß beim reiten toter Pferde zu haben
  • Stelle Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
  • Ändere die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
  • Senke die Leistungsanforderungen an tote Pferde
  • Verkleinere den Verantwortungsbereich des toten Pferdes.
  • Kaufe Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
  • Erkläre: Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte.
  • Beantrage zusätzliche Mittel, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
  • Mache eine Studie, um zu sehen, ob es Berater gibt, die das tote Pferd billiger reiten.
  • Kaufe ein Produkt, das tote Pferde schneller laufen lässt.
  •  Bilde Sonderabteilungen, die sich mit den Bedürfnissen von toten Pferden befassen
  • Strukturiere um, damit ein anderer das tote Pferd bekommt
  • Schirre mehrere tote Pferde zusammen, um Synergieeffekte zu nutzen
  • Suche den, der schuld sein könnte am Tod des Pferdes
  • Erkläre, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist.
  • Bilde einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
  • Überarbeite die Leistungsbedingungen für Pferde.
  • Richte eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
  • Behaupte: “Das tote Pferd funktioniert wie vorgesehen.”
  • Lasse das tote Pferd 48 Stunden ausruhen und probiere aus, ob es danach wieder läuft.

…weitere Strategien um Konsequenzen zu verschleppen.

  • Wer sagt dass man tote Pferde nicht reiten kann?
  • Lass das Pferd schnellstens zertifizieren.
  •  Frier das Pferd ein und warte auf eine neue Technik,die es ermöglicht, tote Pferde zu reiten.
  • Bilde einen Gebetskreis der das Pferd gesund betet.
  • Stelle das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.
  •  Stelle fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand!
  • Ändere die Anforderung von reiten in bewegen und erteile einen neuen Entwicklungsauftrag.
  • Source das Pferd aus.
  • Wetten, dass das Vieh nur simuliert!
  • Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen… oder?!

Wie man Veränderungen er-lebt….

bty

oder – warum wir unseren Schatten umarmen sollten…

In diesem Artikel geht es um Akzeptanz, ums Annehmen, ums Hinsehen und ums Sein, also um DAS  Sein, vollständig, bei sich, gelassen, frei, zu Hause, man selbst … SEIN.

Wenn wir etwas nicht wollen, dann mögen wir dort auch nicht hinsehen, wir verdrängen, verändern, erklären… aber im Grunde wäre Aktzeptanz das Zauberwort….

Wenn wir unseren Schatten umarmen werden wir vollständig SEIN

Das ist einfach, aber nicht leicht. zum Hinsehen braucht man neben Mut auch die Gewissheit “es” aushalten zu können, also das, was da ist, so, wie es ist mit allen Facetten, mit allem Schönen und allem Schlimmen und das am besten noch gleichzeitig.

Es ist, wie es ist! Vielleicht wagen Sie mit mir ein kleines verwegenes Gedankenexperiment:

Nehmen Sie etwas, von dem Sie bisher glaubten, es wäre eine Schwäche von Ihnen, ein Versagen oder ein Missstand. Legen Sie dieses “Schlechte” in eine Handfläche.

Betrachten Sie jetzt die andere Handfläche, in Ihr liegt das Gute am Schlechten, das Schöne am Hässlichen, das Glück im Versagen, kurz, das Positive, was Sie bisher nicht gesehen haben, weil Sie das Schlechte so intensiv focussiert haben.  Es ist da, auch, wenn es vielleicht einen Moment dauert, bis Sie es wahrnehmen können, es ist immer da.

Und jetzt, wenn Ihnen auch das Gute sichtbar geworden ist versuchen Sie einmal beide Seiten gleichzeitig zu betrachten.

Das eine, links, das andere rechts… beides gleichzeitig … beobachten Sie was passiert, wenn Sie die Gegensätze zur gleichen Zeit betrachten.