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Herzlich Willkommen !

In diesem Blog finden ein paar meiner Ideen, Ansichten und Gedanken zu verschiedenen Themen, wie psychischen Störungen, Behandlungs-methoden, Modellen oder allegemeine Erlebnisse und Erfahrungen aus meinem Arbeitsbereich Platz.

Vielleicht ist ja das ein oder andere Interessante für Sie dabei.

viel Spaß beim Lesen
herzliche Grüße
Mona Kegel

Der ganze Trick zur Pünktlichkeit

Gehören Sie zu den Menschen, die häufig zu spät kommen? Passiert es Ihnen immer wieder, dass Sie abgehetzt und auf den letzten Drücker ankommen, vielleicht dann auch noch die Hälfte vergessen haben? Dann ist dieser Artikel für Sie.

Menschen, die oft zu spät kommen haben den Zeitpunkt vor Augen an dem Sie ankommen müssen. Des Weiteren unterschätzen sie die Zeit, die sie für den Weg brauchen oder blenden diese sogar gänzlich aus. Der ganze Trick besteht darin sich die Zeit zu merken und als Termin zu verinnerlichen an der man losgehen muss.

Ein Beispiel:

Sie haben um 9.00 Uhr einen Termin. Als erstes überlegen Sie, was Sie für den Termin benötigen: In welcher Kleidung, mit welchen Sachen wollen Sie zum Termin erscheinen? Welches Transportmittel werden Sie nutzen und wie bringen Sie die Sachen, die Sie mitnehmen wollen unter? Bedenken Sie, dass Sie für diese Vorbereitung eventuell einige Zeit benötigen und planen Sie Zeit dafür ein. Solche Dinge erledige ich gern nebenbei, wenn irgendwo Zeit übrig ist, ich auf etwas warte oder vielleicht ein Termin ausfällt. Mit der Zeit werden solche mentalen Vorbereitungen zur Routine.

http://www.pareidolie.de/images/gal/xxsandsafarie.jpgDer Nächste Schritt besteht darin sich die Zeit für den Weg auszurechnen. Jacke anziehen, noch mal auf die Toilette gehen, Schlüssel und Tasche einpacken etc. Wie lange brauchen Sie zum Auto oder zur Bushaltestelle, wie lange beträgt die tatsächliche Fahrtzeit? Je nach Verkehrslage kann das sehr verschieden sein, auch das sollten Sie bedenken. Ich benötige z.B. bis zur Autobahn manchmal genau so lange, wie auf der Autobahn selbst. Hinzu kommt noch der Weg von der Autobahnausfahrt bis zum Zielort. Wo kann ich parken? Wie lange dauert der Fußweg bis zum Zielort? Wie lange bin ich eventuell im Gebäude unterwegs? Muss ich mich anmelden, Sicherheitsschleusen durchlaufen oder mit dem Fahrstuhl fahren etc.

Der ganze Weg wird einmal mental abgeschritten und dann zusammengerechnet. Am Ende steht dann eine Zeitspanne für die Anreise. Diese wird vor die Ankunftszeit gesetzt. Beträt meine Anreisezeit z.B. 30 Minuten, dann plane ich noch einen Puffer für 5-10 Minuten hinzu und setze so meinen inneren Termin auf 8.20 Uhr, wenn ich um 9.00 Uhr da sein möchte.

Klingelt 5 Minuten vorher das Telefon, dann macht es keinen Sinn den Anruf anzunehmen! Eine kurze Mail kann ich aber z.B. noch verfassen, vielleicht irgendetwas für einen anderen Termin zurecht legen o.ä.

Diesen Ausgerechneten Termin nehme ich dann aber auch immer ernst! Ich merke mir letztendlich vor allem diesen, also in meinem Beispiel 8.20 Uhr!

Sollte sich heraus stellen, dass ein Weg dann doch immer wieder wesentlich kürzer dauert kann ich meine „Abreisezeit“ neu berechnen. Wenn es aber nur einmal zufällig schneller ging kann ich die gewonnene Zeit für andere mentale Planungen nutzen, mit Kommunikation und Netzwerken überbrücken oder auch einfach nur Entspannen.

Sollten Sie jetzt denken das sei ja schön und gut, aber Sie hätten einfach gar nicht diese Zeit, dann haben Sie ihren Teller zu voll gepackt und es wäre wichtig, die eigenen Prioritäten neu zu setzen oder nach effizienteren Vorgehensweisen Ausschau zu halten. Das ist ein anderes Thema was ich  vielleicht an einer anderen Stelle aufnehmen werde. …hopefully…

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