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Herzlich Willkommen !

In diesem Blog finden ein paar meiner Ideen, Ansichten und Gedanken zu verschiedenen Themen, wie psychischen Störungen, Behandlungs-methoden, Modellen oder allegemeine Erlebnisse und Erfahrungen aus meinem Arbeitsbereich Platz.

Vielleicht ist ja das ein oder andere Interessante für Sie dabei.

viel Spaß beim Lesen
herzliche Grüße
Mona Kegel

Monats-Archive: März 2014

Mein Haus mein Auto meine Jacht…

Ein Statement für die Menschenwürde

Was sind Sie wert? Auf die Frage, „Wer sind Sie?“ gibt es ziemlich viele Antwortmöglichkeiten, was würden Sie spontan antworten? Vielleicht nennen Sie ihren Beruf oder Ihnen fällt als erstes ein in welchen familiären Verhältnissen Sie leben, vielleicht nennen Sie auch eine Hand voller Eigenschaften die Sie ausmachen.

Es könnten positive Dinge sein oder auch eher Dinge die Ihnen gerade sehr zu schaffen machen. Jemand antwortet z.B. „Ich bin arbeitslos.“ Jemand anderes „Ich bin kreativ und lustig.“ Und eine dritte Person könnte sich als „glückliche Mutter zweier Kinder.“ Beschreiben. Die Antwort auf die Frage „Wer bist Du.“ Sagt also einiges darüber aus, womit wir uns selbst identifizieren und was uns wichtig ist. Was auch immer Sie auf diese Frage antworten, es beeinflusst, wie andere Sie wahr nehmen. Es beeinflusst aber auch, wie Sie sich wahr nehmen! Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir ein Selbstbild oder auch Selbstkonzept. Wir haben eine Idee davon, wer wir sind und wie wir zu Anderen und Anderem stehen und diese Idee beeinflusst dann zum einen unsere Selbstwahrnehmung, zum anderen auch unsere Wahrnehmung der Welt um uns herum. Wer also z.B. glaubt nicht „malen“ zu können und sich mit dieser Eigenschaft identifiziert betrachtet seine eigenen Werke kritischer als jemand, der sich z.B. als „intuitiver Künstler“ in einer kontinuierlichen Entwicklung sieht. Gelingt dem „Nichtmaler“ etwas nicht, dann führt er oder auch sie das auf die eigene Unfähigkeit zurück. Gelingt dem „intuitiven Künstler“ etwas nicht, so war es vielleicht „diesmal kein guter Tag „oder „die Technik muss noch verbessert werden“. Weiterlesen

Sei (k)ein Frosch

Frösche stehen für Wandel. Wandel steht auch für Entwicklung, Transformation und Heilung.

Ich mag Frösche!

Froschkönigin aaa Kopie

Dieses Bild entstand etwa 1992 bei einer Biologie-Exkusion in der Nähe von Schwerin. Damals habe ich noch Biologie auf Lehramt studiert und dieser kleine Freund war einfach zu schön und “musste” in Märchenpose abgeglichtet werden.

Was denkt so ein Frosch wohl, wenn 20 Leute um ihn herum stehen, während er, einandhalb Meter über dem Boden schwebend, in einen aus seiner Sicht riesigen  Kussmund starrt? – Nun, vermutlich denken Frösche nicht so viel, was manchmal auch ein Vorteil sein kann.  Zumindest müssen sie dann später kein Trauma bearbeiten weil sie nach einem bedrohlichen Ergeignis schlicht vergessen was passiert ist und unbehelligt ihres Weges hüpfen können.