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Herzlich Willkommen !

In diesem Blog finden ein paar meiner Ideen, Ansichten und Gedanken zu verschiedenen Themen, wie psychischen Störungen, Behandlungs-methoden, Modellen oder allegemeine Erlebnisse und Erfahrungen aus meinem Arbeitsbereich Platz.

Vielleicht ist ja das ein oder andere Interessante für Sie dabei.

viel Spaß beim Lesen
herzliche Grüße
Mona Kegel

Die kleinen Dinge…

Seit ein paar Tagen habe ich eine Haarbalgentzündung am kleinen linken Zeh. Und heute Morgen habe ich gedacht, wie sehr es doch die kleinen Dinge sind, die uns im Wege stehen können. Rilke kommt mir in den Sinn mit seinem Text: „Alles ist eins“ und ich erkenne in dieser kleinen Entzündung eine große Metapher. Der ganze Körper wird beeinträchtig durch eine kleine Unzulänglichkeit die man nicht ignorieren kann.
Ich kann keine Schuhe anziehen, nicht laufen, es schmerzt. Ich habe die Wunde mit einem Pflaster geschützt und mit Zinksalbe versorgt damit sie heilen kann. Heilung, das bedeutet Ganzwerdung und so lehrt mich mein kleiner Zeh, dass das Ganze eben auch von seinen kleinsten Teilen bestimmt wird. Ein Lächeln für den Tag hebt den Blick, eine Träne erzählt von Trennung, will Trost und Akzeptanz. Einfach darüber hinweg zu gehen bedeutet etwas Wesentliches zu übersehen. Zum Hinsehen benötigen wir die Muße ab und an einmal stehen zu bleiben, in uns oder andere hineinzuspüren, zuhören, hinsehen und daraus können wir mehr lernen als aus hunderten Stunden von zielgerichteter Geschäftigkeit.
Schließen möchte ich diesen Text heute mit den Worten von Laotse:
„Wenn meine Ziele klar sind, dann erreiche ich sie ohne übertriebene Geschäftigkeit“… und wenn du es nicht verstehst, dann bist du vielleicht zu schnell gegangen und hast dich in der Suche nach der linearen Logik verloren. Das Wesentliche liegt immer und immer zwischen den Zeilen, wir müssen still werden und lauschen um wirklich zu verstehen, um zu begreifen… um wirklich und wesentlich zu werden und zu sein.

Warum wir uns manchmal so anstrengen oder…

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Neulich habe ich eine Fortbildung besucht. Es ging unter anderem darum, wie man Stress und Anspannung aus dem Körper bekommt. Denn dort wird sie gespeichert, die Anspannung, im Nervensystem, in den Muskeln und Sehnen die angespannt sind, im Organismus der überwachsam jede kleinste Bewegung im Umfeld sondiert.

Im Umfeld, – der eigenene Körper wird dabei oft viel weniger wahrgenommen als wir vielleicht vermuten würden. Die Aufmerksamkeit ist im Außen, dort, wo die Gefahren lauern. Eine Erhöhte Virgilianz, oder auch Wachsamkeit ist die Folge, man hört das Gras wachsen, jede Stecknadel fallen und jedes kleinste Geräusch kann einen fast Wahnsinnig machen.

Dieser Zustand ist manchen Menschen recht gewohnt, weswegen sie sich damit identifizieren.  So ähnlich, als wenn sie von Kindesbeinen an in einem Wohnwagen aufgewachsen, in einer Tropfsteinhöle oder an sonst irgendwie ungewöhnlichen Orten. Es fühlt sich gewohnt und wie Heimat an.

Deswegen glauben wir, dass dies der beste Ort auf der Welt ist und wir nennen uns dann eben auch eine Zeltbewohnerin, ein Hölenmensch oder was auch immer… So ähnlich ist es mit unserem Nervensystem.

Wir werden geprägt lange bevor wir sprechen oder reflektieren können, ja sogar bevor wir geboren sind. Unser Nervensystem, unser ganzer Organismus passt sich an die Umgebung in der wir heran wachsen perfekt an.  Ist es unsicher, unstedt und Gefährlich ist es sinnvoll sehr aufmerksam zu sein, schließlich könnte ja jederzeit etwas schlimmes passieren und dann müsste man sofort reagieren… Leider sind Menschen die so ein hochsensibles Nervensystem haben immer ein wenig überspannt, oft misstrauisch, ängstlich und grundgestresst. Der Alltag wird zum Überlebnis, für viele Menschen ist das so. Am Abend kommt man dann heim und will nurnoch seine Ruhe haben, will sich nicht mehr anstrenge. Und das nennen wir dann den wohlverdienten Feierabend.

Was wäre, wenn es auch ganz anders sein könnte? Wenn der Alltag einfach nur Alltag und die Zeit nach der Arbeit ebenso mit entspannter und freier Gelassenheit gefüllt wäre wie die Zeit in der Firma? Was wäre, wenn wir nicht unter Zeitdruck, im Stress und stehts am Limit hetzen würden? … Ein Märchen? Vielleicht… vielleicht auch nicht ;-).

Die liebliche Prinzessin auf der Erbse jedenfalls ist ein Märchen. Denn die Prinzessin schläft schlecht und hat daher schlechte Laune.  Sie ist überreizt, anstrengend und angestrengt. Aber sie sieht nett und adrett aus und beschäftigt ein Heer von Bediensteten die, fasziniert von ihrer Feinfühligkeit, alles daran setzen sie mit dem passenden Schutz zufrieden zu stellen.  Aber es nützt nicht recht was. Die Erbse jedenfalls ist nicht wirklich das Problem sondern die Vorstellung vom Absoluten.  Dem absolut Guten z.B. und die Idee, dass man nur die Erbse beseitigen müsste und dann wäre alles gut…zum Beispiel…

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Der Schlüssel zum Glück liegt im Gleichgewicht der Gegensätze!

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Hochsensibel, Rose oder Mimose? Der Mythos vom besonderen Sein

 

Ich werde ab und an auf das Thema Hochsensibilität angesprochen. Deswegen möchte ich hier einmal ein paar allgemeine Erklärungen dazu abgegeben.

Es gibt einige Bücher zu dem Thema und eine Menge Mythen ranken sich darum. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Konstrukte zu diesem Thema reichen von Pränataler, gar transgenerativer Prägung oder genetischer Vorbestimmung, über spirituelle Vorsehung bin hin zu Traumafolgestörung.

Dabei ensteht schnell die Frage:

Is it a bug or a feature?

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Hochsensibilität kann, muss aber keine identitätsstiftende Eigenschaft sein!

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Ich folge mit dieser oben genannten These einem Gedanken von Dami Charf. Vielleicht lohnt es sich einmal über folgende Fragen nachzudenken:  Wie bewerten wir unsere Eigenschaften? Und was bedeuten unsere Eigenschaften für unsere Identität. Was wären wir ohne unsere Eigenschaften? Meine Antwort: Wir wären gleichwertig, gleich und wertig!

Hochsensibilität ist ein Begriff der sehr polarisieren kann. Nervige histrionische Narzisse, schwache überemfindliche und zerbrechliche Mimose oder besondere tiefe empathische und damit wertvolle Person?
Also quasi: Rose, Narzisse oder Mimose? Alles, denke ich.

Die sensible Wahrnehmung an sich, ist dabei gar nicht das hüpfende Komma, sondern es geht vielmehr darum, wie wir diese Eigenschaften bewerten und ob wir sie selbstwirksam gestalten können oder nicht.
Ob wir Ofper, Täter*in oder Gestalter*in sind.

Ich habe „hochsensible“ Menschen kennen gelernt, die sich mit ihrer Eigenheit eingerichtet und es sogar für sich als besondere Identität definiert haben. Vielleicht ist es sogar so, dass sie insgeheim ein bisschen auf die „normalen“ Menschen herab schauen, weil sie sich selbst für so viel feinfühliger, tiefsinniger und wertvoller sehen möchten, als ihr Umfeld. Normal, gar durchschnittlich zu sein klingt in diesen Ohren wohl eher als Beleidigung. Ich habe auch „hochsensible“ Menschen kennengelernt die sehr unter ihrer niedrigen Reizschwelle gelitten haben, die sehr gern weniger emfinden würden, sich vielleicht mit allerei Dingen betäuben und die sich sehnlichst wünschten einfach nur „normal“ zu sein. Und ich habe auch „hochsensible“ Menschen kennengelernt, die ganz gelassen und frei mit ihren Eigenschaften leben, als Mensch unter Menschen im Bewusstsein von Verbundenheit und Individualität zur gleichen Zeit. Letztere bezeichnen sich selbst selten als „hochsensibel“, besonders oder leidend.

Hauptmerkmale von Hochsensibilität sind:

  • überdurchschnittlich intensive Wahrnehmung von Außenreizen wie z.B.
    Gerüchen, Licht, Geräuschen oder taktilen Reizen
  • Wahrnehmung von Zwischentönen und zwischenmenschlichen Stimmungen, Raumklima, Feldern…
  • intensive Intuition, Kreativität und Intensität von Erleben

Dann kommen noch eine Menge anderer Beschreibungen hinzu, die ich in die Kathegorie „abhängig von emotionaler Bewertung“ einordnen würde, hier einige von ihnen:

  • Überflutet werden von den Gefühlen anderer Menschen, äußeren Stimmungen, Geräuschen etc.was einen dann auch noch wütend machen oder zu Angststörungen führen kann…
  • Alles auf sich beziehen und sich für alles verantwortlich fühlen (magisches Denken und hohes Kontoll- und Sicherheitsbedürfnis)
  • Es finden immer wieder dramatische Ereignisse statt, man scheint sie anzuziehen, das Leben ist manchmal wie in einem Hollywoodfilm, das Karma scheint äußerst bewegt zu sein – Dramaqueens & Kings par exellence
  • Sich als etwas besonderes empfinden, besonders schlecht oder besonders gut, beides oder eben einfach anders
  • Gefühle von Zorn, Rage, Wut, Ohnmacht, Verachtung, Selbstabwertung und Harmoniesucht zur gleichen Zeit
  • Einsamkeit und Gefühle von getrennt sein, fremd sein, wie ein Alien sein
  • Das Bedürfnis zu gefallen, richtig zu sein, weil man Ablehnung, die man natürlich sofort spürt, kaum aushalten kann

Über die Ursachen von Hochsensibilität gibt es, wie gesagt unterschiedliche Thesen.  Fakt ist aber auch:
Menschen die ein Entwicklungstrauma erlebt haben, sind oft sehr dünnhäutig. Ihr Toleranzfenster ist so schmal, dass sie sehr schnell herausfallen aus der Normalität und dann sind sie entweder übererregt oder kollabieren quasi. Sie sind ständig im Alarmmodus und scannen sich und ihre Umwelt bewusst und unbewusst auf Gefahren. Das macht das Leben, jede Begegnung, Arbeiten, ja jede noch so kleine Aufgabe zur Schwerstarbeit. Alles kostet ein Vielfaches der notwendigen Energie, alles ist viel schwerer als es sein müsste. Die Folge ist dauernde Erschöpfung, schnelle Reizüberflutung und Empfindlichkeit.
Hinzu kommt dann noch das innere Weltbild (Mindset) – ein Traumabedingtes Mindset ist oft sehr belastend. Man traut niemandem, man braucht stehts das Gefühl der Kontrolle und Sicherheit, man bezieht jede Stimmung auf sich und glaubt, dass man für die Stimmungen der anderen Menschen verantwortlich ist sowie, dass man Schuld an Ablehnung oder Missstimmung ist. In der Regel können Streit oder Konflikte schwer ausgehalten werden weil sie irgendwie immer die Gefahr von Trennung oder schlimmen Verletzungen vermitteln. Verschieden sein, unterschiedlicher Meinung sein, unterschiedliche Vorlieben haben kann für diese Menschen sehr problematisch sein.

Dies ist nur die „spitze des Eisbergs“ – aber es macht vielleicht deutlich, dass die Frage vielleicht nicht lauten sollte, ob jemand der die, die oben genannten Eigenschaften hat,  krank oder gesund ist, richtig oder falsch ist – auch, wenn dies die Frage ist, die sich diese Menschen irrtümlicherweise stets stellen. Auch bringt uns die Frage nach den Ursachen weniger zu einem erfüllten glücklichen Leben.

Vielleicht sollte die Frage eher lauten:
Wer will ich sein? Und wie finde ich nach Hause zu mir?

Es gibt ganz sicher Wege und Möglichkeiten Heimat in sich selbst zu finden. Wenn man lernt:

Die eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu wahren, im Körper, im Denken und im Fühlen
– Die Wahrnehmung zu erweitern und zu zentrieren (ja, man kann das lernen!)
– Die alten Wunden zu heilen und den inneren Krieg zu befrieden (dafür gibt es Traumatherapie)
–  Ein zieldienliches und lösungsorientiertes Mindset aufzubauen (Glaubenssätze und Meme überarbeiten)
–  Die eigenen Emotionen zu regulieren sich selbst zu beruhigen (selbstregulation)
– vom Opfer zum Gestalter, zur Gestalterin zu werden
– sich eine zieldienliche Haltung von Akzeptanz,  Absichtslosigkeit und tiefer Gelassenheit zu gönnen
spielerisches Denken und  Handeln einzusetzen und alle Umstände als Lernchanchen zu nutzen

Dann kann man die Eigenschaften von Empathiefähigkeit, Intensität, Intuition und einer weiten, tiefen Bandbreite von Empfindungen nutzen, genießen und gelassen, sicher und frei (er) leben.

Es funktioniert und es lohnt sich – versprochen!

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Der Blutmond, der Alltag, das Mysterium und ich…

sdr

Wunder sind überall, wir sehen sie  nur nicht…

Am letzten Freitag war Blutmond, der Mond sollte überdimensional erscheinen und alle Welt machte sich auf um das Schauspiel zu sehen.  Auch ich war unterwegs – unterwegs und ausgerüstet mit Kamera und Stativ fuhren wir  die alte Kappelner Straße entlang. Ein Mond war nirgends zu sehen – der Sonnenuntergang hing lange am Himmel und war wunderschön.  Das, was ich erhofft hatte zu erleben blieb aus, dafür aber passierte etwas anderes – etwas mystisches, eigenartiges, nicht schönes und doch beeindruckendes. Ein Reh lief vors Auto. Unmittelbar, bremsen, ein Aufschlag… dann Stille und Dunkelheit. Mir schossen Gedanken durch den Kopf, Erinnerungen an die anderen Wildunfälle, die ich erlebt hatte, der Indianer- Mythos, dass die Seele eines getöteten Tieres auf den Menschen übergehen würde und das Bedürfnis mich zu entschuldigen, mich zu bedanken, beides zur gleichen Zeit.

Wir hielten an, schalteten die Warnblinker an, das nächste Auto hielt an, man fragte, ob alles ok sei, telefonierte für uns mit der Polizei, gab das Handy weiter… Wir sollten den Jäger informieren, dort bleiben und warten, gut. Beinahe jeder Wagen der vorbei kam hielt an, das allein war ein Geschenk. „Alles ok, wir hatten einen Wildunfall, warten auf den Jäger, danke, dass Sie angehalten haben!“ – und jedes Mal war es ein Segen diese Hilfsbereitschaft zu erleben.

Dann, keine 5 Minuten später hielt ein Auto auf der Gegenfahrbahn, es war der Jäger, er war zufällig vorbei gekommen – wir mussten nicht warten, alles war nach guten 10 Minuten erledigt. Unser Auto hatte keinen Schaden, das Tier war  nicht zu sehen, aber wir hatten es leider erwischt, es waren Haare am Nummernschild und ein Kratzer von einem der Hufe.

Dann fuhren wir zurück in die Stadt – unter dem Blutmond den wir nicht sahen, dann doch noch kurz sahen, auf einer Brücke über die Umgehung bei Adelby. Am Nummernschild ist jetzt ein Kratzer der mich, wie eine Narbe immer an diese Begebenheit erinnern wird.

Für mich war es eine besonderes Begegnung mit einem Tier, mit der Dankbarkeit, dem Bedauern, dem Schmerz und der Freude zugleich, mitten in der Nacht, im Wald, unter dem Blutmond der verborgen blieb – Das Mysterium findet im Hauptbahnhof statt, jeden Tag, wir sehen es nur nicht.

 

Humor hilft heilen ;-)… oder: Die etwas andere Aufforderung zum Lösen…

totes Pferd in farbe Klein

Heute gibt es ein paar nicht ganz ernst gemeinte „ultimative Unternehmenstipps“…

Ich habe sie vor ein paar Jahren einmal von einer Freundin zugeschickt bekommen und sie heute Morgen in meinen Archiven wiederentdeckt.

Daten checken und aufräumen ist Prokastitination 2.0 ;-), man bildet sich ein etwas nützliches zu tun und schafft es so galant sich um wichtigere Dinge zu drücken, die aber weniger reizvoll erscheinen, wie Buchführung z.B. Aber einen positiven Nebeneffekt hat es: Man entdeckt die eine oder andere schicke Kuriosität. Diese möchte ich heute mit Ihnen teilen: Wenn Du bemerkst, dass Dein Pferd tot ist, dann steig ab!  Ist ja ganz einfach, viel zu einfach für eine Unternehmens- beratung, die etwas auf sich hält ;-) – also werden jede Menge großartige Ideen – und sie sind sicher auch nützlich, aber nicht dann, wenn das Tier schon tot ist…  Manchmal spart man eine Menge Geld, Zeit und Energie wenn man sich eingesteht, dass es ist, wie es ist – achtsame Akzeptanz ist auch hier ein guter Blick um Wesentliches zu erkennen. Sollte die eine oder andere der untenstehenden Ideen Ihnen schon einmal  untergekommen sein, dann schmunzeln Sie und beherzigen Sie die  oben stehende Weisheit der Dakota Indiander. HÖR AUF; STEIG AB; FANG AN.

 

… andere Strategien, nach denen man in dieser Situation handeln kann:

  • Besorg eine stärkere Peitsche.
  • Wechsel die Reiter.
  •  Sag: So haben wir das Pferd doch immer geritten.
  • Gründe einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
  • Besuche andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
  •  Erhöhe die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
  •  Bilde eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
  • Schiebe eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
  • Entwickel ein Spezialtraining für tote Pferde
  • Schiebe eine Motivationseinheit ein, um mehr Spaß beim reiten toter Pferde zu haben
  • Stelle Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
  • Ändere die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
  • Senke die Leistungsanforderungen an tote Pferde
  • Verkleinere den Verantwortungsbereich des toten Pferdes.
  • Kaufe Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
  • Erkläre: Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch reiten könnte.
  • Beantrage zusätzliche Mittel, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
  • Mache eine Studie, um zu sehen, ob es Berater gibt, die das tote Pferd billiger reiten.
  • Kaufe ein Produkt, das tote Pferde schneller laufen lässt.
  •  Bilde Sonderabteilungen, die sich mit den Bedürfnissen von toten Pferden befassen
  • Strukturiere um, damit ein anderer das tote Pferd bekommt
  • Schirre mehrere tote Pferde zusammen, um Synergieeffekte zu nutzen
  • Suche den, der schuld sein könnte am Tod des Pferdes
  • Erkläre, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist.
  • Bilde einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
  • Überarbeite die Leistungsbedingungen für Pferde.
  • Richte eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
  • Behaupte: „Das tote Pferd funktioniert wie vorgesehen.“
  • Lasse das tote Pferd 48 Stunden ausruhen und probiere aus, ob es danach wieder läuft.

…weitere Strategien um Konsequenzen zu verschleppen.

  • Wer sagt dass man tote Pferde nicht reiten kann?
  • Lass das Pferd schnellstens zertifizieren.
  •  Frier das Pferd ein und warte auf eine neue Technik,die es ermöglicht, tote Pferde zu reiten.
  • Bilde einen Gebetskreis der das Pferd gesund betet.
  • Stelle das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.
  •  Stelle fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand!
  • Ändere die Anforderung von reiten in bewegen und erteile einen neuen Entwicklungsauftrag.
  • Source das Pferd aus.
  • Wetten, dass das Vieh nur simuliert!
  • Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen… oder?!